ewigKITE
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kurz & gut / Samstag, 30.Januar 2010

Mit einem ausführlichen Frühstück werden wir als Familie den heutigen Samstag beginnen.
An Wochenenden nehmen wir uns mehr Zeit zum Essen als während der Woche.
Dann wird lecker aufgetischt, geschlemmt und ausführlich geklönt.
Selbst die Kinder bleiben dann mal länger am Tisch sitzen.
Auch Gäste sind willkommen. Vielleicht laden wir heute noch kurzfristig eine befreundete Familie aus der Nachbarschaft ein.

Gemeinsam essen, den Tag ruhig angehen lassen und dabei über Wesentliches und Belangloses reden, das macht die Wochenendmahlzeiten für mich zu etwas Besonderem.

Gemeinsame Mahlzeiten waren ein Kennzeichen für die Art Jesu, mit Menschen umzugehen.
Er hat oft Leute eingeladen, mit ihm zu essen.
Oder er hat sich bei ihnen eingeladen.
Bei diesen Mahlzeiten ging es vermutlich noch gemütlicher zu als bei uns zuhause.
In Israel lag man zu Tisch. Ich stelle mir vor, dass auch Jesusstundenlang mit seinen Freunden und Gästen bei Tisch gelegen und mit ihnen über Gott und die Welt gesprochen hat.
Das Bild eines Festmahls hat Jesus einmal ein Gleichnis verwendet, um etwas über Gottes Reich zu sagen. Ein Mann hatte ein großes Festmahl vorbereitet und lud dazu seine Freunde ein. Aber alle sagten aus irgendwelchen Gründen ab. Der Mann ließ sich nicht davon abhalten, sein Fest zu feiern.
Er lud einfach andere Leute ein. Leute, für die eigentlich kein Platz an der Festtafel vorgesehen war.
So ist das mit Gottes Reich:
Manbekommt eine Einladung, mit der man gar nicht gerechnet hat.
Man ist einfach so dabei.
Und: An Gottes Tisch sind viele Plätze frei.