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Die aufblasbare
Kirche von
ewigkite.de.
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An(ge)dacht
Glaubensthemen
Seit einem Jahr hat Julia Schallehnaus Oldenburg gemeinsam mit anderen Mitarbeitern an einer mobilen Ausstellung für die Aufblasbare Kirche des Projektes ewigkite.de gearbeitet. Die Erfahrungen mit der mobilen Kirche bei Drachenfesten und beim vermehrten Einsatz durch Gemeinden hatte gezeigt, dass der Innenraum der nackt wirkenden Kirche dringend eine inhaltliche und künstlerische Gestaltung benötigt. Entstanden ist die Ausstellung „In sieben Schritten durch die Bibel“. Bibeltexte, Bilder, Gebete undAnregungen zur persönlichen Besinnung zieren nun die Wände der „Pustekirche“. In der Kirche wird ein Gerüst aufgebaut, an welchem die mit Texten und Motiven bedruckte LKW-Plane hängt. Die Planen sind grafisch so gestaltet, dass man denkt, man stehe in einerAusstellung. Blickt man nach vorn, so merkt man deutlich, dass man sich in einer Kirche befindet. Zu sehen ist ein grafisch in die LKW-Planen-Wand eingelassenes Fenster in Kreuzform, welches den Blick auf den freien Himmel ermöglicht. An dieser Stelle der Ausstellung werden die Besucher eingeladen, Belastendes, Sündiges und Schweres mit Hilfe von kleinen Zetteln neben das Kreuz zu heften und dabei ein Gebet zu sprechen.An anderen Stationen können tröstende Texte gelesen oder die eigene Bibelkenntnis getestet werden.
Rechtzeitig zum Ökumenischen Kirchentag in München wurde die Ausstellung fertig und erlebte einen Besucheransturm.„Wir hatten natürlich nicht damit gerechnet, dass beim ersten Aufstellen der Ausstellung gleich so viele Besucher kommen. Wir hatten die Ausstellung ja nicht für den Kirchentag geplant. Das freut uns aber riesig!“, so Julia Schalehn.
Die Baptistengemeinden aus München hatten die Kirche samt Ausstellung nach München geholt und am ersten Tag des Kirchentages aufgestellt.
„Wir haben uns bewusst für die aufblasbare Kirche entschieden, da wir gerne dem Essenstrubel einen inhaltlichen Aspekt hinzufügen wollten. Es war schön zu sehen, wie mehrere tausend Leute in den 10 Stunden in denen die Kirche stand im Trubel des "Abend der Begegnung" inne gehalten haben und die neue Ausstellung auf sich wirken lassen haben.“, so Marc Dittberner, Diakon der Gemeinde München Holzstrasse.
Direkt im Anschluss an den Kirchentag ging die Kirche samt Ausstellung zum Auftakt einer Evangelisation in die Gemeinde Urbach im Remstal.„Wir waren damit einen Tag lang auf dem Marktplatz. Da ging es natürlich viel ruhiger zu als in München. Einzelne Menschen haben sich Zeit zum Lesen, Nachdenken und Beten genommen. Das ist doch einfach erfreulich“, so Carsten Hokema, Referent im Dienstbereich Mission und Leiter des Projektesewigkite.de.

